Gesund und mit einer besseren Performance durchs neue Jahr

Denise Schiebel informiert, wie es gelingt, in herausfordernden Zeiten und einem sich stetig verändernden Umfeld an gesundheitsfördernden Vorsätzen festzuhalten und nicht wieder zurück in alte Muster zu fallen.

Das neue Jahr ist gut einen Monat alt und wie zu jedem Jahresbeginn haben sich viele Menschen vorgenommen, etwas zu verändern. Die Klassiker gesundes Essen, Abnehmen und mehr Bewegung stehen ganz oben auf der Liste ebenso wie weniger Stress oder glücklich sein. „Meist werden diese Vorhaben hochmotiviert in Angriff genommen und mit ersten Schritten, beispielsweise der Anmeldung im Fitnessstudio, in die Tat umgesetzt. Doch wenn der Alltag zurückkehrt, ist es oft schnell vorbei mit diesen Vorhaben“, erläutert Denise Schiebel. Häufig stünden berufliche und private Belastungen der Umsetzung im Weg, weshalb es nach einigen Wochen immer schwerer werde, sich an die gefassten Vorsätze zuhalten, bis diese ganz aufgegeben werden und die alten Routinen zurückkehren. Denise Schiebel hat einige Tipps zusammengestellt, mit denen es leichter falle, die gewünschten Veränderungen in den Alltag zu integrieren.

„Die Neurowissenschaft zeigt uns, dass das Umsetzen neuer Gewohnheiten im Alltag meist daran scheitert, dass wir gegen und nicht mit dem Gehirn arbeiten“, führt Denise Schiebel aus und fährt fort: „Unser Gehirn ist dreigeteilt: In der Großhirnrinde ist das bewusste Denken verankert. Das limbische System ist für die Steuerung unserer Emotionen zuständig und der dritte Bereich, das Stamm- oder auch Reptiliengehirn, ist die evolutionär älteste Region und regelt unsere Reflexe.“ Alle Bereiche des Gehirns sind vernetzt und aufeinander abgestimmt, wobei Milliarden von Nervenzellen miteinander interagieren. Aus diesem Grund sei es wichtig bei der Einführung neuer Routinen mit und nicht gegen das Gehirn zu arbeiten. Ein Punkt, der helfe neue Gewohnheiten aufzubauen, ist das Denken in Bildern. Hierzu gibt Denise Schiebel den Tipp, sich einmal gedanklich eine Zitrone vorzustellen: „Geben Sie der Zitrone Farbe und Kontur, schneiden Sie sie auf und schmecken Sie den frischen, sauren Geschmack. Meistens verändert sich beim bloßen Gedanken daran bereits das Speichelverhalten oder es entsteht ein Zusammenzucken der Muskeln in der Mundpartie.“ Ebenso detailreich könne man sich auch ein anziehendes Motivationsbild vorstellen, welches zeigt, wie die Veränderung wirkt. Wer sich hierbei schwertue, könne mit Hilfe eines Coaches spezielle Methoden und Techniken erlenen, um besonders bildlich zu arbeiten.

Ein weiterer Aspekt, der Helfe neue Gewohnheiten zu etablieren, ist zu erkennen, dass Kopf, Herz und Darm bei Entscheidungen eine wichtige Rolle spielen. „Vom Gehirn aus führt der sogenannte Vagusnerv in den Körper, genauer gesagt direkt in den Darm. Der Darm wiederum hat eine Verbindung zur Leber und zum Herz. Das bedeutet, es gibt einen direkten Draht zwischen Hirn und den beiden Organen“, klärt Denise Schiebel auf. Zudem konnte in neuen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen werden, dass Darmbakterien wichtige Informationen an das Gehirn senden und Krankheiten wie beispielsweise Alzheimer vorbeugen können. „Wichtig für das gute Funktionieren unseres Gehirns ist die Vielfalt dieser Bakterien und damit auch eine gesunde Ernährung, auf die wir achten sollten“, ergänzt Denise Schiebel.

Für einen gelingenden Neustart gelte es ebenso auf die eigene Intuition zu hören. In einer immer schnelleren und digitalisierten Welt sei es wichtig, sich Zeit zu nehmen, in sich hineinzuspüren. „In einem Coaching reaktivieren wir das Bauchgefühl, welches für einen Neustart und das Umsetzen guter Vorsätze unabdingbar ist. Wir nehmen uns Zeit, wichtige Fragen zu beantworten“, so Denise Schiebel. Darüber hinaus werde die Klarheit der Antworten durch das Aufschreiben dieser noch verstärkt, um daraus ein starkes Motivationsbild zu formen, welches positive Emotionen weckt.

Wenig erfolgversprechend sei es, zu erwarten, dass sich von heute auf morgen alles verändern würde. Neue Gewohnheiten zu festigen ist ein Reifeprozess, der auch mit Geduld verbunden ist. „Das Geheimnis sind fortlaufende Wiederholungen, denn so werden die Nervenbahnen im Gehirn aufgebaut und können zu einer Routine werden. Die Forschung spricht hier auch von 66 Tagen, bis sich eine tägliche Gewohnheit einstellt. Durchhalten lohnt sich also in jedem Fall, um die eigene Performance im neuen Jahr zu steigern“, bekräftigt Denise Schiebel abschließend.

Mehr zu diesem und weiteren Themen können Sie auch Blog von Schiebel Consulting nachlesen.